Home Inside

Tracklist

01. Are You Real
02. Do You Feel
03. All The Young Dudes
04. She’s A Star
05. 3000 Kisses
06. Sixpack Full Of Happiness
07. Enemy Mine
08. Calling Cuba
09. Moon For Sale
10. Pressure Down
11. Born To Slide Away
12. Hold On
13. As Quiet

Bonus Tracks

14. Bad Idea
15. Congratulations
16. Congratulations Reprise
17. All The Young Dudes (Krause RMX)
18. Different feat. Prezident Brown

Mit dem Album „Home Inside“ sollte Fury nun endgültig durch die Decke gehen. Der Bär stellte sich vor der Band im Halbkreis auf und wetterte, was das Zeug hielt: „Dieses Album katapultiert uns in das neue Jahrtausend!“ Diverse Produzenten wurden ausprobiert. Die Band fuhr nach Jamaika, um mit Paul Grau einige Tracks aufzunehmen.

Eine schöne Zeit auf den Spuren von Bob Marley….dort traf man dann auch auf den unglaublichen „Prezident Brown“, der erst eine Stunde dauerkiffenderweise über einem Text brütete, um dann fulminant zu „toasten“. Die Nummer „Different“ findet ihr dann auch als Bonustrack auf diesem Album.

Es wurde jede Menge Material getestet, für gut befunden und wieder verworfen. Selbst der „Hosen“-Produzent Jon Caffery nahm mit der Kapelle in dem mit Mamorstatuen überfrachteten „Dirks Studio“ einige Songs auf. Eine wilde Konstruktion ließ die Bass Drum in eine Art Tunnel hineinmünden, was den Sound gewaltiger machen sollte. Das einzige, was gewaltiger wurde, war eine gewisse Unsicherheit. Dann wurde schließlich Franz Plasa ins Boot geholt, um das Fury Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Erst ging es nach Brüssel, um im legendären ICP Studio nicht nur die Niederlage der Bayern im Champions League Finale zu erleben, sondern auch die etwas dünne Luft in den Höhen des Pop Olymp zu schnuppern.

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In Hamburg wurde noch zwei Monate fein geschliffen, …dann war es vollbracht. Nur: so richtig glücklich schien keiner mit dem Mix aus coolen Sounds und zugegebenermaßen ein wenig verlorener Identität. Erst mit etwas Abstand entpuppt sich der Longplayer als wertiges Stück Musik mit vielen schönen Momenten.

„As quiet“ – eine herrliche Nummer von Gero, an Echtheit nicht zu übertreffen, oder auch „Born To Slide Away“ – eine selbstironische Abhandlung über eine Band, bei der alles schief läuft … welche kann es wohl sein?

Simon Puschmann schoss eine Menge guter Fotos in einem verfallenen Schloss. Erste Single wurde „Are You Real“ – mit Video von René Eller und allem, was dazu gehört. Der ewige Bandbegleiter Jens Krause machte einen schönen Remix von „All the young dudes“.

Die „Mobile Home“-Tour führte dann tatsächlich auch durch Europa und natürlich in die Hallen in Deutschland. Im Grunde traf „Mobile Home“ die Sache auf den Kopf: Wo ist diese Band eigentlich zuhause?